cr-3Ogden / Richards - Gedanken, Wörter, Dinge 
 
FRITZ MAUTHNER
Bedeutungswandel
II-17

"Der Bedeutungswandel ruht nicht und rastet nicht, so wenig die lebendige Natur in irgend einem Zeitteilchen ruht oder rastet."

Die Nachfolger der GRIMM und BOPP ließen sich Junggrammatiker nennen und nannten sich gelegentlich selbst so, wie sich eben jedes Geschlecht dem ältern gegenüber mit Recht jung fühlt und auf der richtigen Höhe zu stehen glaubt, weil es zufällig gerade lebt. Wenn ich das Wort "jung" mit irgend einer Richtungsbezeichnung verbunden sehe, so glaube ich immer den Druck eines Volksbuches vor mir zu haben mit dem bekannten Vermerk "gedruckt in diesem Jahre".

Die wichtigste Bemerkung, zu welcher sich diese neuern Bestrebungen verdichteten, hängt aufs innigste zusammen mit der Einsicht, daß alle Vorstellungen von Spracheinheiten bis herab zu den Mundarten nur bequeme Abstraktionen sind, daß es in concreto immer nur Individualsprachen gibt. So, kann sich denn auch der Lautwandel in concreto nicht innerhalb der abstrakten Sprache vollziehen, sondern nur in Individuen. Unter dem Einfluß philologischer und psychologischer Veränderungen vollziehen immer nur Individuen mehr oder weniger merkliche Veränderungen der Laute, und nicht die Übertragung der Laute auf neue Individuen vollendet den Lautwandel, sondern immer wieder die Tätigkeit dieser neuen Individuen.

Was die Junggrammatiker wollen, ist nur eine genauere Beschreibung der Sprachgeschichte; und sie haben darauf hin die Revision der äItern Arbeiten mit erstaunlichem Fleiße vorgenommen. Sie sahen ganz richtig, daß jede Veränderung, die mehr regelmäßige wie die mehr ausnahmsweise, ihre notwendige Ursache haben muß, sei es die Einwirkung der umgebenden Laute, sei es ein Wechsel in der Betonung, sei es die Stellung der Silben oder die Stellung im Satzgefüge. Das ganze neue Lehrgebäude läßt sich auf den Satz zurückführen: auch in der Sprachgeschichte müsse jede Wirkung ihre notwendigen Ursachen haben. Dann freilich kann man stolz von einer ausnahmslosen Konsequenz der Lautgesetze reden; wenn man nämlich vorher für jede Ausnahme ein Spezialgesetz gefunden oder das Aufsuchen eines Spezialgesetzes wenigstens zum Gesetz gemacht hat. Das eigentliche Ideal dieser neuen Sprachwissenschaft ist eine mikroskopische Untersuchung der gröbern Gesetze. Wobei sich dann wie in der Biologie herausstellen muß, daß die Schärfe des Mikroskops eine Grenze hat und daß das Atomisieren der Erscheinungen an der Unerkennbarkeit des Atoms scheitert.

Das große Wort von der Konsequenz der neu entdeckten und neu zu entdeckenden Lautgesetze ist also nichts weiter als eine edle Sehnsucht, das allgemein waltende Kausalitätsprinzip hier und da auch in der Sprachwissenschaft wiederzufinden. Wir glauben an die ausnahmslose Herrschaft der Kausalität; ich glaube daran, daß jede Wirkung ihre Ursache habe, und in diesem Glauben kann mich nicht einmal die Überzeugung stören, daß der Begriff  Ursache  genau so mythologisch ist wie der Gott, der Begriff der letzten Ursache. Es scheint mir aber klar, daß dieses neuere Ideal der Sprachwissenschaft nur von diesem Gotte selbst, von der Allwissenheit, erreicht werden könnte. Der ideale Sprachforscher müßte sämtliche Sinneseindrücke aller unzählbaren Menschen, die in unzählbaren Jahren auf der Erde gelebt haben, vollständig, übersichtlich und gleichzeitig in seinem Gehirn vereinigen, um das Entstehen aller Worte und Satzgefüge beschreiben zu können, die am heutigen Tage irgendwo auf Erden gesprochen werden. Es würde sich für diesen Idealforscher aber sofort die merkwürdige Schwierigkeit herausstellen, daß er vor lauter Reichtum an Tatsachen gar nicht auf den Einfall kommen könnte, Gesetze abzugrenzen. Ich möchte kühn behaupten, daß nur die Armut an Tatsachen Gesetze zuläßt, wie sie Gesetze fordert. Die Wirklichkeit in der Sprache wie in aller Natur ist  gesetzlos,  trotzdem sie notwendig ist.

Für ganz überzeugte und ganz aufmerksame Leser muß ich freilich hinzufügen, daß unser Gehirn oder unsere Sprache mich gar nicht in den Stand setzt, mir einen solchen idealen Sprachforscher, eine solche Allwissenheit vorzustellen. Über einen höchsten Grad unserer Fähigkeiten können wir nicht hinausdenken. Nun aber liegt es im Wesen unserer Gehirntätigkeit, daß wir Unterschiede nicht wahrnehmen, bevor sie nicht eine gewisse endliche Größe überschritten haben. Schenken wir also der Allwissenheit nicht ein Denken über das Wesen des Menschengehirns hinaus - und das sind doch nur sinnlose Worte -, lassen wir sie die Tatsachen der Sprachgeschichte in Milliarden von Sekunden an Milliarden von Menschen nur an Unterschieden wahrnehmen, die bereits eine endliche, wenn auch noch so kleine Größe erlangt haben, dann haben wir wieder nur Bruchstücke, dann haben wir wieder Gesetze, dann haben wir aber keine Allwissenheit mehr. Man halte diese Spekulation nicht für überstiegen und überflüssig. Man muß sie anstellen, um einmal mit ganzer Schärfe die Ironie zu empfinden, mit welcher wir allein den Begriff Gesetz anwenden dürfen.

Dagegen könnte eine ausdenkbare Vielwissenheit immerhin eine andere Schwierigkeit überwinden. Man hat den Lautwandel immer isoliert betrachtet, und auch da gab es genug zu tun. Es kann aber gar nicht in Frage gestellt werden, daß es einen isolierten Lautwandel gar nicht gibt, daß der Wandel der Laute und der Wandel der Wortbedeutungen einander kreuzen und also auch bedingen müssen. Für den Erweis der Tatsache müssen, da gute Vorarbeiten nicht vorhanden sind, die ersten, die besten Beispiele genügen. Man denke daran, wie Götternamen gleichzeitig in Laut und Bedeutung sich verändern mußten, während ihr Gebrauch allgemeiner wurde, würdevoller und dann wieder würdelos. Der Weg von Zeus zu Dieu oder gar (sacre-) bleu ist doch unmöglich als bloßer Lautwandel aufzufassen. Ebensowenig der von mir nachgewiesene Weg von "Götze" zu "Gott". Auf Schritt und Tritt ging der Bedeutungswandel mit. Man hat längst die Wichtigkeit des Akzents oder der Betonung für den Lautwandel erkannt. Der Akzent aber ist durchaus abhängig von der Vorstellung, die wir mit einem Worte verbinden. Das Wort "Herr" mußte mit einem ganz anderen Akzent oder Nachdruck ausgesprochen werden, da der Herr über Leben und Tod des Knechtes verfügte, als später, da der Herr nur mehr Geld hatte als der selbstbewußte Arbeiter. So verwandelte sich monseigneur schließlich in monsieur (ausgesprochen m'siö), was doch ohne Bedeutungswandel nicht möglich gewesen wäre, weshalb denn auch  monseigneur  neben  monsieur  ungefähr in der alten Bedeutung und der alten Aussprache stehen geblieben ist. Man denke an unsere Interjektion "herrje". Der Name des Gottessohns (Jesus) war ganz ähnlich wie der des Gottes im französischen  sacrebleu  zu einer bedeutungslosen Schwurformel herabgesunken, der Schwur zu einem fast bedeutungslosen Ausdruck von Interesse oder Lebhaftigkeit, und so blieb nur die erste Silbe des Namens zurück. Und das "Herr" davor hatte so sehr allen Sinn verloren, daß es auch den Akzent einbüßte und in einzelnen Mundarten (z.B. acherje) noch mehr eingebüßt hat.

Eine einfache Besinnung muß uns lehren, daß eine solche Kreuzung von Lautwandel und Bedeutungswandel, wenn auch weniger stark, immer und überall auf jedes Wort jeder Sprache eingewirkt haben muß. Wir pflegen einen Felsen das Bild der Unveränderlichkeit zu nennen. Aber die Verwitterungen, die er im Laufe der Jahre erfährt, belehren uns darüber, daß er sich, wenn auch noch so unmerklich, unaufhörlich verändert. Von der Menschensprache können wir sagen, daß es nicht zwei Menschen gibt, die das gleiche Wort mit absolut mathematischer Gleichheit aussprechen, daß ferner nicht ein und derselbe Mensch das gleiche Wort mit absolut mathematischer Gleichheit zweimal ausspreche. In dieser Tatsache liegt sicherlich das Grundphänomen des Lautwandels. Wir müssen aber hinzufügen, daß niemals noch zwei Menschen mit dem gleichen Worte vollkommen genau die gleiche Vorstellung verbanden. Wir müssen endlich einsehen, daß ein Mensch gar häufig nicht zweimal mit demselben Worte die ganz gleiche Vorstellung verbunden hat.

Als ich z.B. zum letztenmal das Wort  Pferd  gebrauchte, bestand meine Vorstellung aus der Summe aller Erinnerungen, die mein Volk mit diesem Worte verband (soweit diese Erinnerungen mir übermittelt worden waren) und die ich selbst im Laufe meines bisherigen Lebens an die Sinneseindrücke von Pferden knüpfte. Zwingt mich nun ein neuer Sinneseindruck oder eine neue Gedankenassoziation, das Wort  Pferd  abermals zu gebrauchen, so wird der Erinnerungsschatz meiner diesbezüglichen Vorstellungen eben in diesem Augenblicke um einen neuen Eindruck oder eine neue Assoziation vermehrt, mein Vorstellungsinhalt wird im Augenblicke des neuerlichen Aussprechens abgeändert. So minimal abgeändert, daß ich nur in seltenen Fällen den Wandel in meiner Sprache empfinde. Aber der weite Weg, den das Wort in der einen Richtung zur intimsten Kenntnis des Pferdes, in der andern Richtung zum beinahe vorstellungslosen Gebrauch des Begriffs genommen hat, dieser ganze Weg ist durch endlos ungezählte Wiederholungen des Gebrauchs bei Einzelmenschen gegangen, und - das hoffe ich dargetan zu haben - nicht einmal die Wiederholung des Worts durch den Einzelmenschen ist ohne einen Minimalbedeutungswandel möglich gewesen.

Die Sprachwissenschaft hat den Bedeutungswandel der Worte untersucht und hat auf seinen Unterschied vom Lautwandel hingewiesen; auch auf die Ähnlichkeit. Nur nicht auf die Durchkreuzung, was doch eigentlich wieder nur ein Bild für den wirklichen Vorgang ist. Solange wir den Lautwandel und den Bedeutungswandel isoliert betrachten, können wir die beiden Linien in ihrem Treffpunkt nur als eine Kreuzung dieser Linien auffassen. In Wirklichkeit aber entsteht die minimale Änderung doch wohl anders. Sowohl der Lautwandel als der Bedeutungswandel geht ja - wie wir eben gesehen haben - auf eine und dieselbe Erscheinung zurück, auf die Notwendigkeit der Menschensprache, jedes Wort bei jedem Gebrauch nach der jeweiligen Seelensituation in Laut und Bedeutung zu ändern, wenn auch noch so minimal. Wenn man nun den Grund von Laut- und Bedeutungswandel in dem Gegensatz von okkasioneller und usueller Sprache sucht, das heißt doch wohl im Gegensatz von der jeweiligen Sprachanwendung und dem allgemeinen Sprachgebrauch (wie es HERMANN PAUL tut), so steht man ahnungslos auf dem schwankenden Boden einer Abstraktion, die nur durch die bequeme Anwendung von Fremdworten verwischt worden ist. Man stellt nämlich, genau betrachtet, den Sprachgebrauch dem Sprachgebrauch als Gegensatz gegenüber; man fühlt nicht so leicht, daß die scheinbare Sinnverschiedenheit in der einen und der andern Anwendung gar nicht so weit her ist. Sprachgebrauch erweist sich als ein gar sehr unbrauchbarer Begriff. Wenn ich in diesem Augenblicke das Wort  Pferd  mit dem veränderten Vorstellungsinhalt dieses Augenblicks gebrauche, so habe ich (minimal) meinen Sprachgebrauch geändert; mein vorletzter Gebrauch des Worts war mein Sprachgebrauch gegenüber dem letzten Gebrauch des Worts. In ähnlicher Weise ist der Durchschnitt der Wortbedeutung meiner Volksgenossen etwa der Sprachgebrauch gegenüber meiner individuellen Wortbedeutung, die doch nur wieder der Durchschnitt meiner verschiedenen Anwendungen ist. Ebenso ist ein Wort, wie mein Volk vor einem Jahre es verstand, der Sprachgebrauch gegenüber dem heutigen VorstelIungsinhalt. Der Bedeutungswandel ruht nicht und rastet nicht, so wenig die lebendige Natur in irgend einem Zeitteilchen ruht oder rastet. Freilich, so wenig wir das Gras wachsen hören, so wenig hören wir den Bedeutungswandel der Sprache, der den ewigen unhörbaren Lautwandel ausnahmslos begleitet.

Auf dem Wandel des Vorstellungsinhalts, wie er unweigerlich im Gebrauch der Sprache sich einstellt, bald als ein unmerklicher Wandel, bald sprunghaft, beruht die Erscheinung, daß ein und dasselbe Wort in derselben Sprache verschiedene Bedeutungen zu haben scheint. Wir müssen von den seltenen Fällen absehen, in welchen gänzlich unzusammenhängende Begriffe durch Zufälle des Lautwandels dazu kamen, das gleiche Wortbild für Auge oder Ohr zu bieten; so z.B. wenn das Wort acht die Ziffer, den Bann und einiges andere bedeutet, wenn  kosten  an den Geschmack und an den Preis erinnert. Das ist dann nicht mehr als ein Naturspiel, wie wenn ein Gebirgszug aus der Entfernung die Gestalt eines ruhenden Löwen zeigt.

Wenn aber ein Wort, welches ursprünglich nur einen einzigen Sinn hatte, in unserer Umgangssprache zu so verschiedenen Bedeutungen gekommen ist, wie z.B. Mal, Fuchs, Bauer, so ist der wirkliche Vorgang für das Wesen der Sprache sehr bezeichnend. Es gibt Fälle, in denen der Einzelmensch vielleicht niemals auch nur zum Bewußtsein des Gleichklangs kommt; ein Student, der seinen jungen Kommilitonen  Fuchs  nennt, hat wahrscheinlich keine andere Bedeutung des Wortes in seiner augenblicklichen Vorstellung; ebenso denkt der Kutscher bei  Fuchs  nur an sein rotbraunes Pferd, der Jäger nur an das Raubtier. Auf dem entgegengesetzten Ende dieser Reihe dürfte der Gebrauch solcher Worte stehen, die im allgemeinen einen Gattungsbegriff bedeuten, im besonderen Falle ihrer konkreten Anwendung aber fast immer einen Spezialbegriff. Wir kommen damit zu der weitern Erscheinung, daß, jeder Spezialtechniker seine Sprache für sich hat; und es ist kein Zufall, daß die realistische Dichtung der neunziger Jahre diese technischen Ausdrücke aufzunehmen suchte. Jeder Handwerker benennt sein Handwerkszeug mit Namen, die nicht der allgemeinen Sprache angehören. So gibt es Spitzbohrer und Zentrumbohrer, Metallbohrer und Holzbohrer, Schneckenbohrer und Spiralbohrer, Rollenbohrer und Drillbohrer, Brustleiern und Eckenbohrer. Ebenso nennt der Schlosser seine Zangen mit verschiedenen Namen, die ein anderer Handwerksmann nicht kennt. Ebenso hat der Fischer Netze oder Garne, von deren Verschiedenartigkeit der Gebirgsbewohner keine Ahnung hat. Ruft nun der Schlosser dem Jungen zu "die Zange", so denkt er in seiner Vorstellung an eine bestimmte Zange; durch die Sachlage, die gemeinsame Seelensituation, wird dem Jungen die gleiche Vorstellung erweckt, und er reicht dem Meister die richtige Zange. Ebenso schnell versteht das Dienstmädchen, ob die Frau, die eine "Nadel" verlangt, eine Haarnadel, eine Stecknadel, eine Nähnadel usw. in ihrer Vorstellung habe.

Beim speziellen Gebrauche solcher Gattungsbegriffe wie Nadel, Zange, Garn usw. können durch Unaufmerksamkeit oder durch Unbestimmtheit der Sachlage Mißverständnisse vorkommen, und sie kommen alle Tage vor; bei Worten wie  Fuchs  usw. sind Mißverständnisse schwer, dafür Wortspiele und andere Scherze leicht. Wenn man aber glaubt, den Unterschied dieser beiden Wortgruppen dadurch erklären zu können, daß man bei der einen eine wirklich verschiedene Bedeutung annimmt, bei der andern aber nur eine momentan verschiedene Anwendung, so trifft das nicht das Wesen des Bedeutungswandels.

Bei der einen Gruppe, bei den Worten  Fuchs  usw., liegt offenbar das vor, was wir noch als den Grund aller Sprachentwicklung erkennen werden: eine Metapher. Es gab eine Zeit, vielleicht eine sehr lange Zeit, in welcher der Sprechende, wenn er ein rotbraunes Pferd oder ein rotgoldenes Geldstück  Fuchs  nannte, sich der bildlichen Anwendung oder einer scherzhaften, witzigen Ausdrucksweise bewußt war. Dann ging dieses Bewußtsein verloren, und die verschiedenen Bedeutungen von  Fuchs  trennten sich im wirklichen Denken genau so, wie die Worte acht (die Ziffer) und Acht (der Bann) immer noch getrennt sind; wobei nicht ausgeschlossen bleibt, daß einmal zwei Worte durch den zufälligen Gleichklang im Bewußtsein zusammenfließen, wie oft in den Erzeugnissen der Volksetymologie, z.B. Ziehgarre, Zanktippe usw.; im Bewußtsein eines eingefleischten Philologen wieder wird die ursprüngliche Bedeutung  Fuchs  bei jeder Anwendung im Bewußtsein mit auftauchen. Und so möchte ich behaupten, daß es auch in diesem besondern Falle nicht zwei Menschen gibt, bei denen das mehrdeutige Wort  Fuchs  genau den gleichen Vorstellungsinhalt hat. Man sollte also nicht sagen: in der deutschen Sprache hat sich das Wort  Fuchs  in mehrere Bedeutungen gespalten.
rückerLITERATUR - Fritz Mauthner, Beiträge zu einer Kritik der Sprache II,
Zur Sprachwissenschaft, Stuttgart/Berlin 1906