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Die Organisation des Wahnsinns
Immer wenn der Krisenpegel in gesellschaftlichen und staatlichen Organisationen eine bestimmte Not-und-Gewalt-Grenze übersteigt, werden in besonderem Maß die intellektuellen Kräfte auf den Plan gerufen. Dann wird die Vernunft beschworen und die Denker der Nation übertreffen sich gegenseitig mit Analysen und Einschätzungen. Leider immer erst dann, wenn es schon zu spät ist und es nur mehr die Wahl zwischen fertigen Alternativen gibt. In jeder Familie, in jedem Betrieb würde diese Form der Organisation auf die Dauer in den Ruin führen. Vielleicht liegt es daran, daß die heute existierende Organisation von Staat und Gesellschaft einfach zu schwerfällig ist und die für sie wichtigen Informationen zu spät erkennt und diese nur schwer, wenn überhaupt umsetzen kann. Vielleicht müssen auch immer erst 200 Jahre vergehen, bis wichtige Erkenntnisse bis in die letzten Reihen des allgemeinen Wolkenkinos durchgedrungen sind. Organisation beginnt zuerst im Kopf. Wir organisieren unser Denken mit Sprache und Logik. Im Denken haben wir es mit Ideen zu tun. Gewöhnlich betrachten wir ein Wort als Stellvertreter für einen Gegenstand oder für eine Idee. Die Ideen treten auch als Ideale, Prinzipien oder Wertvorstellungen auf. Als solche stehen sie für eine Welt, wie sie sein sollte. Ideen haben als Ideale einen "moralischen" Anspruch. In der Theorie gehören die moralischen Ideen in den Bereich der Vernunft und der Rationalität - vorausgesetzt, sie sind hinreichend begründet. Was nicht durch Gewalt gilt, gilt durch Einsicht und Gründe. Überzeugung ist eine Sache - und Gewalt eine andere. Tatsächlich aber sind viele Formen der Überzeugung eine Art Gewalt. Ideologische Gewalt verleitet uns dazu, die "Verhältnisse" zu unserem eigenen Nachteil zu interpretieren. Begründungen haben den Zweck, in einer Auseinandersetzung die Gewaltanwendung zu verhindern. Was aber, wenn die Macht des Geistes nur Lug und Trug im Schilde führt. Es geht also nicht darum, ob Gewalt ausgeübt wird, sondern ob das zurecht oder zu unrecht geschieht. "Recht" und "Moral" sind die Waffen der "Vernunft" gegen "nackte Gewalt" und "Willkür", gegen aggressives Verhalten ohne anerkennungswürdige Begründung. Die Frage der Anwendung von Gewalt ist eine Frage der Rechtfertigung. Ein gerechter Krieg ist erlaubt. Fragwürdig ist nicht der Krieg, sondern seine Legitimation. Das Problem ist nicht die Gewalt, sondern die Rechtfertigung. In diesem Sinn kann auch revolutionäre Gewalt gerechtfertigt sein. Jeder Kriegsführer muß sich heute auf ideelle Prinzipien berufen. Die physische Gewaltausübung reicht auf die Dauer nicht aus. "Das Schwert kann zwar bezwingen, aber nur die Vernunft kann die Macht bewahren" heißt ein altes chinesisches Sprichwort. Die Menschen werden, wo sich Gewalt vermeiden läßt, mit Ideen regiert. "Freiheit", "Frieden", "Gerechtigkeit", "Wohlstand", "Glück", "Liebe" oder "Reichsein" sind einige der populärsten Ideen. Aber diese Ideen sind nur Worte - so wie das Bild einer Pfeife nicht eine Pfeife ist, wenn sie für die Menschen keine wirkliche, lebendige und praktizierte Bedeutung haben. Wenn wir heute vom Werteverfall reden, dann sind damit die wichtigen Worte gemeint, die keine Bedeutung mehr haben. Ob den Worten Tatsachen entsprechen spielt meiner Meinung nach in vielen Diskussionen überhaupt keine Rolle mehr. Rhethorische Fähigkeiten sind wichtiger als Sachverstand. Die Meister der Beredsamkeit nützen ihr Talent oft nur zur Beförderung irrationaler Ansichten, wenn sie nicht bloßen Unsinn reden. Hauptsache es hört sich gut an. Der Wortaberglaube ist aber nicht nur ein Zeichen von Verdummung, sondern auch ein Mittel zur Unterdrückung. FRITZ MAUTHNER schreibt irgendwo: "Die jeweils herrschenden Mächte stützen sich auf Kräfte, die, wenn alles gesagt und getan ist, nur in Worten existieren (Gnade Gottes, Wille der Nation usw.)" Beredsamkeit steht zu solider Begründung meist im umgekehrten Verhältnis. Und mit abnehmender Begründungsqualität steigt auch die Gewaltbereitschaft. Wer von einem rassistischen Sendungsbewußtsein erfüllt ist, schreckt vor keiner Gewaltsamkeit zurück. So wie die Begründung an Qualität verliert, nimmt der Wahnsinn zu. Wahnideen sind meiner Meinung nach alle Begriffe, Tatsachen, oder auch Begründungen, die allgemeine Geltung für sich beanspruchen, ohne das Ergebnis einer gegenseitigen Übereinkunft der beteiligten Personen zu sein. In diesem Sinn ist jede verallgemeinerte Definition ein solcher Wahn. Wahnverdächtig sind alle Menschen, die objektive Definitionen unkritisch akzeptieren. Wer glaubt, die Wirklichkeit "einfach so" beschreiben zu können, ist ein naiver Phantast. Alle Begriffe sind im Grunde theoretische Begriffe, ja ganze Theorien und wir täten gut daran, nicht blauäuig jedes Wort für bare Münze zu nehmen. Es gibt keinen Grund, den Krieg im Kosovo besonders hervorzuheben. Ich sehe diesen Krieg - wie die anderen auch und die Millionen Menschen, die an Malaria oder an Unterernährung sterben - als logisch notwendige Folge einer Organisation des Zusammenlebens, in der die Mehrheit der Menschen nur als Mittel zum Zweck betrachtet wird. Kriege ließen sich viele führen. Aus den Menschenrechten und ihrer unterschiedlichen Auslegung läßt schnell jeder Krieg "begründen". Es bräuchte keine anderen Anlässe, als die Menschenrechte. "Freiheit", "Menschenwürde", "Recht auf Leben" sind nicht logisch beweisbar, sondern Werte die auf der Basis der Gleichberechtigung aller Menschen verteidigungswürdig sind. Konflikte gibt es überall da, wo Organisation stattfinden soll. Deshalb sehe ich das Problem weniger in den Konflikten. Diese wird es immer geben, solange es Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen gibt. Die Frage ist, wie wir uns organisieren. Die Sprache ist das Hauptinstrument jeder Art von Legitimation. Vereinbarungen werden sprachlich getroffen und fixiert und deswegen ist es so wichtig, daß wir die Sprache und die Probleme, die durch sie entstehen können besser verstehen lernen. Bloß durch neue Definitionen lassen sich keine Probleme lösen. Niemand sollte terminologische und sachliche Probleme miteinander verwechseln. Ein Großteil der Realität wird von uns nur gedanklich konstruiert und ist nur abstrakt, aber nicht konkret vorhanden. Wirklichkeit über Abstraktionen vermittelt ist fiktiv, ein als-ob. Das Hauptübel ist, daß die allgemeinen Begriffe nicht auf die besonderen Fälle angewandt werden können. Wenn von "den Serben" gesprochen wird, kann und darf damit nicht der einzelne, konkret lebende Mensch "Petar Milanovic" gemeint sein. Einheiten, die nur als Abstraktion existieren, werden zum Träger von Handlungen. Wir sprechen von den Serben wie von einer lebenden Person. Und für den einzelnen Serben gibt es herzlich wenig Möglichkeiten, aus dieser nominellen Einheit auszusteigen. Seine Interessen werden - und ganz besonders in einer Gefahrensituation - mit denen der Allgemeinheit identifiziert. Aber was will ein Volk? Wollen die Serben den Kosovo behalten? Wollen die Kosovaren einen unabhängigen Staat, durch die UCK befreit werden und von der UN für unabhängig erklärt werden? Oder wären Sie vielleicht gar am liebsten gar nicht in ihrem Land geboren, sondern in der Schweiz oder in Australien? Solche Fragen sind genauso müßig, wie die Frage, ob die "Natur des Menschen gut oder böse" ist oder ob die "Zahl 13 Glück oder Unglück" bringt. Kritik wird geübt durch Differenzierung. Wir werfen nicht alles in einen Topf, sondern machen Unterschiede. Was wir als Fehler oder Irrtum bezeichnen ist in den meisten Fällen die Verwechslung von Individuum und Klasse. Wir vergleichen Dinge, die wir eigentlich nicht miteinder vergleichen können oder dürfen. Nur weil wir zwei Dingen den gleichen Namen geben, sind die zwei Wirklichkeiten, die damit bezeichnet werden sollen nicht identisch. Alle Wörter sind abstrakt und verallgemeinert. Abstrahiert, d. h. unter Abzug der tatsächlichen Gegebenheiten in Zeit und Raum. Nur das Einzelne ist konkret und lebendig und befindet sich zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort. Das Allgemeine ist immer und überall und damit nirgends. Verallgemeinerungen haben wenig mit der Wirklichkeit zu tun. Das wissen hoffentlich alle, die von Pauschalisierung, Klischees oder Stereotypen sprechen. Wäre aber die Tragweite des Problems erkannt, würde nicht so oft von den "Eigenschaften der Deutschen" oder vom "idealen Liebhaber" gesprochen werden. Aber es muß die Quote stimmen und deshalb ist nur von Interesse, was die große Masse anspricht. Und so wird über Dinge diskutiert, die es gar nicht gibt - Phantomdiskussionen wohin das Ohr hört. Wenn ich dem Wort "Macht" eine Bedeutung geben soll, dann sehe ich darin ein Problem der Quantität und Ansammlung. Nicht Qualität ist darin von Bedeutung, sondern Verallgemeinerbarkeit - eben Quantität - und Mehrheitsverhältnisse. Wir leben in einer Welt der Bestimmungen und objektiven Definitionen. Die Methode, Problemlösungen durch allgemeingültige Definitionen zu ersetzen, ist aber nur solange ein friedliches Verfahren, solange die Menschen an diese Definitionen glauben. Allgemeingültige Definitionen sind Dogmen. Dogmen wollen herrschen. Worte werden wie selbstverständlich gebraucht, ohne die besondere Bedeutung eines Begriffs, in seinem auf eine konkrete Situation bezogenen Zusammenhang, zu verdeutlichen. So kommt es, daß abstrakt von "Vertreibungen" die Rede ist wo das konkrete Bild "halbverbrannte tote Männer mit herausgerissenen Augen" zeigt und "Kinder mit abgeschnittenen Fingern". Die Nato-Generäle sprechen nicht von "Krieg", sondern von "Kampagne" - so wie andere von einer Werbekampagne, Wahlkampagne oder Pressekampagne sprechen. Vielleicht sollten wir in Zukunft auch vom "Werbekrieg", "Wahlkrieg" und "Pressekrieg" sprechen. Ich behaupte nicht, daß sich Verallgemeinerung unter allen Umständen immer vermeiden lassen - jedes Wort ist im Prinzip eine Verallgemeinerung - aber es sollte, um der konstruktiven Kommunikation willen, als Notwendigkeit betrachtet werden, die Gedanken und Behauptungen eines Menschen auf ihren Bezug hin zu untersuchen. Kritisch denken heißt, den Beziehungen nachzuspüren. Sprachkritik ist so eine wirksame Methode gegen die Willkür objektiver und damit dogmatischer und absolutistischer Aussagen. Die Relationen in denen ein Begriff steht, sind so vielfältig wie die Beziehungen in denen ein Mensch lebt. Und so gibt es immer weit mehr Möglichkeiten der Entscheidung und Handlung, als es den "Führern der Allgemeinheit" recht sein kann. Für die meisten Menschen genügt in moralischen Fragen die Autorität der "Experten". Was in den Gesetzen oder in der Bibel als recht oder als unrecht bezeichnet wird, "ist" recht oder unrecht. Es sind diese vielen Menschen, die einfach tun, was man ihnen sagt, ohne viel nachzudenken und ohne das Nachdenken auch gelernt zu haben. Die Moral der Unterordnung ist eine Machtmoral und die Lehre vom Gehorsam. Wo die Instanz der individuellen Gewissensentscheidung und Verantwortung aber bedeutungslos ist, hat auch eine Moral ihre Bedeutung verloren und es gibt keinen Grund mehr, wieso nicht einer den andern abschlachten sollte. Wir akzeptieren eine gewaltige Bündelung von Macht aus Gründen der "inneren und äußeren Sicherheit" oder der "Produktivität". Vielleicht dienen diese Begründungen aber nur als Aushängeschilder? Warum sollten die maßgeblichen Prinzipien für die Organisation von Staat und Gesellschaft nicht "Konkurrenz" und "Ausbeutung" anstelle von "Freiheit" und "Gerechtigkeit" sein. "Freiheit" und "Gerechtigkeit" ja, aber nur für diejenigen, die von dieser Form der gesellschaftlichen Ordnung profitieren. Solange es auf ökonomischem Gebiet Willkür gibt, werden alle politischen Bemühungen daran ihre Grenze finden. Politik und Wirtschaft lassen sich nicht trennen. Ökonomisches Verhalten genießt keinen Sonderstatus in der moralischen Beurteilung. Die Eigendynamik ökonomischer "Gesetze" ist keine hinreichende Begründung. Gewaltsamkeit ist bereits potentiell in den ökonomischen und gesellschaftlichen Bedingungen des Produktionsprozesses angelegt. Wenn ich Aggression verurteile, so muß das auch für die Wirtschaft gelten und nicht nur, wenn es darum geht, gegen einen Kriegsgegner zu argumentieren. Die Nato ist angeblich ausgezogen, um das Prinzip, "daß Aggression sich nicht lohnen darf" zu verteidigen. Aggression ist aber anscheinend nicht gleich Aggression. In den heutigen Organisationsformen von Gesellschaft und Staat spielt die "Technik" eine große Rolle. Technik funktioniert am Besten in der Anwendung auf lebloses Material. Nicht umsonst ist Spitzentechnologie vor allem in den Diensten der Armee zu finden. Technik ist auch der den Krieg entscheidende Faktor. Die Frage ist nur, ob die Entwicklung der Technik jemals von der Entwicklung unseres moralischen Bewußtseins eingeholt werden wird. Es wird zwar viel Geld in Wissenschaft und Forschung gesteckt, aber am meisten, wenn dabei ein finanzieller Profit in Aussicht ist. Vielleicht ist das Eigentum das wahre Grundprinzip unserer gesellschaftlichen Ordnung und die Frage aller Fragen heißt: Wie komme ich an Eigentum und wie behalte ich es auch? Durch ehrliche Arbeit - ist doch klar. Unsere Fragen bestimmen unsere Logik. Fragen sind Ausdruck eines Interesses und lassen sich nicht losgelöst von diesem Interesse betrachten. Es gibt aber kein objektives Interesse und darum keine objektiven Probleme, deshalb kann es auch keine allgemeingültigen Lösungen geben. Vielleicht sind es unsere Fragen, die zu unbefriedigenden Antworten führen? Vielleicht sollten wir bessere Fragen stellen, um bessere Antworten zu finden? Fragen wie: Ist es so, daß unsere Gesellschaft auf der Grundlage des Eigentums organisiert ist? Bestimmt das Eigentum, was geschieht? Ist die Frage der Über- oder Unterordnung sachlich oder autoritär begründet? Sind echte Probleme keine Autoritätsfragen, sondern Sachprobleme? Hat der "Geist" und auch die "Moral" nichts verloren, wo "Autorität" herrscht? Autorität heißt Gehorsam. Im Krieg wird die Politik zur Autoritätsfrage. Die Menschen der westlichen Welt sind in Fragen der Logik immer noch ein "Kind" der alten Griechen. Die Logik des ARISTOTELES ist heute noch der Inbegriff unserer Vorstellung von Rationalität und Vernunft. In unserer Gesellschaft kommt dieser Art von Logik in der Argumentation der Status geltenden Rechts zu. Die aristotelische Logik beruht jedoch auf einem Irrtum und zwar der irrtümlichen Gleichsetzung von Gegenstand und Begriff. Logisch im klassischen Sinn ist nur, was durch Abstraktion vergegenständlicht werden kann. Über eine mit nichts vergleichbare Einzelheit können keine logischen Aussagen gemacht werden. Abstraktion bedeutet Wegfall des nicht Verallgemeinerbaren. Aber dabei gehen die "Zwischentöne" verloren. Es gibt keine Unterschiede mehr, die gerade das Besondere und Einmalige, die "Menschlichkeit" einer Situation ausmachen. Abstrakt denken heißt die Qualität des Lebendigen zugunsten einer verallgemeinerbaren Abstraktion vernachlässigen. Im konkreten Fall könnte diese Qualität "Menschenwürde" heißen. Die klassische Logik funktioniert nach dem Prinzip des Gegensatzes. Die einfachste Form des Informationsaustauschs beschränkt sich auf "ja" und "nein". Die einzige Alternative heißt Zustimmung oder Ablehnung. "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns". Es gibt nur noch "schwarz" und "weiß". Wen wundert es da, wo doch die Gegensätzlichkeit so tief in Denken und Sprache stecken, daß sich da gelegentlich der eine oder andere Krieg nicht vermeiden läßt? Wenn der allein zugelassene Zwang der des besseren Arguments sein soll, dann wird es also höchste Zeit, daß die Intelligenz dieser Menschheit "ihren Arsch endlich gegen den Wind dreht" (HORKHEIMER). Es jammere mir niemand über einen Krieg, der gerade mal wieder die Aufmerksamkeit der Massenmedien für sich beansprucht. Wir alle sind organisiert - ob in Gedanken, oder im täglichen Leben - und wir alle müssen uns fragen, ob wir nicht zum organisierten Verbrechen gehören. Nicht ohne Grund haben die Worte "Recht" und "Moral" einen faulen Beigeschmack. Nicht überall wo Recht und Moral draufsteht ist auch Recht und Moral drin. Recht und Moral dürfen keine bloßen Worthülsen sein, wenn unser Zusammensein nicht seelenlos auseinanderfallen soll. Nur der konkrete Bezug zu unseren Gedanken und Gefühlen kann diese Werte lebendig machen. Und diese Bezüge und Beziehungen müssen wir selber schaffen. Eine der offiziellen Definition von Wahnsinn heißt: "Unfähigkeit relevante Beziehungen herzustellen". Da ist was dran. Was wir dringend brauchen ist Organisation, d.h. Beziehungen die taugen - im Denken und im Leben. Nicht kritikloses Nachplappern von Worten, die nichts bedeuten - nicht die geistige Sklaverei, an die uns unsere Schulen gewöhnt haben. Dann werden es die Mogelpacker um einiges schwerer haben, ihren Schund an die Leute zu bringen. WERNER PETSCHKO erstmals erschienen in "espero", 6. Jhrg., Nr. 19/20; Juni 1999 |