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WILLIAM JAMES
Der Strom des Bewußtseins II

1 Die Realität des Unsichtbaren
2 Das logische Denken
4 Denkendes Erfassen
Gegenstand der Logik
Wir beachten nur jene Empfindungen, welche Zeichen für uns sind von Dingen, die uns gerade praktisch oder ästhetisch interessieren, denen wir deshalb substantivische Namen geben.

Das vor der Seele stehende Objekt hat stets eine "Franse". - Es gibt noch andere unbekannte Modifikationen des Bewußtseins, die ebenso wichtig sind wie die transitiven Zustände und die ebensosehr wie diese zur Erkenntnis beitragen. Beispiele sollen erklären, was ich meine.

Nehmen wir an, drei Personen nacheinander riefen uns zu; "Warte!", "Höre!", "Sieh!" Dadurch wird unser Bewußtsein in drei ganz verschiedene Erwartungszustände versetzt, obwohl in keinem der drei Fälle ein bestimmtes Objekt vor ihm steht. Vermutlich wird hier niemand die Existenz einer wirklichen Bewußtseinsaffektion in Abrede stellen, eines Bewußtseins von der Richtung, aus welcher ein Eindruck ungefähr kommen wird, obgleich noch gar kein positiver Eindruck vorhanden ist. Wir besitzen indessen keine anderen Namen für die in Frage stehenden psychischen Zustände, als die Namen  höre, sieh  und  warte. 

Setzen wir den Fall, wir suchten uns zu erinnern an einen vergessenen Namen. Unser Bewußtseinszustand ist dabei ein ganz eigentümlicher. Es ist eine Leere vorhanden; aber keine bloße Leere. Es ist eine Leere in der es intensiv arbeitet. In ihr spukt eine Art Geist des Namens, der uns in bestimmte Richtung lockt, der manchmal ein gewisses Prickeln erzeugt in dem Bewußtsein unserer Konzentration und der uns dann zurücksinken läßt ohne den gesuchten Namen. Wenn sich uns falsche Namen aufdrängen, wirkt diese eigenartig bestimmte Leere sofort so, daß sie dieselben verwirft. Sie passen in ihre Form nicht hinein. Und die Leere, die dem Suchen eines Worts entspricht, macht uns nicht denselben Eindruck wie diejenige, welche einem andern zugehört, so inhaltslos die beiden notwendig auch erscheinen müssen, wenn man sie einfach als Lücken bezeichnet.

Wenn ich vergebens versuche mir den Namen SPALDING zurückzurufen, ist mein Bewußtsein ein ganz anderes, als wenn ich mich fruchtlos bemühe mich auf den Namen BOWLES zu besinnen. Es gibt unzählige Modifikationen im Bewußtsein des Mangels, von denen keine einen besonderen Namen hat, die sich aber alle voneinander unterscheiden. Ein solches Bewußtsein des Mangels ist etwas ganz anderes als ein Mangel an Bewußtsein: es ist ein intensives Bewußtsein. Es kann der Rhythmus eines vergessenen Wortes vorhanden sein, ohne den ihn umkleidenden Klang; oder ein flüchtiger Eindruck davon, wie der Anfangsvokal oder -konsonant lautet, kann uns immer aufs neue foppen, ohne bestimmtere Gestalt anzunehmen. Jedermann wird die Qual kennen, die der leere Rhythmus eines vergessenen Verses uns bereiten kann, der ruhlos in unserem Geist herumwirbelt und nach den ausfüllenden Worten sucht.

Worin besteht jene erste blitzartige Erkenntnis der Gesinnung eines Menschen, die wir haben, wenn wir ihn, wie man gewöhnlich sagt, durchschauen? Gewiß in einer ganz spezifischen Affektion unseres Geistes. Und hat sich der Leser niemals gefragt, was für ein psychischer Tatbestand vorliegt, wenn er die Absicht hat etwas zu sagen, bevor er es gesagt hat? Es ist eine ganz bestimmte Intention, verschieden von allen anderen Intentionen und deshalb ein mit keinem anderen zu verwechselnder Bewußtseinszustand; und doch wird man kaum viel bestimmte sinnliche Bilder daran entdecken können, weder von Wörtern noch von Sachen. Wahrscheinlich kein einziges! Wartet man etwas, bis die Wort- und Sachvorstellungen ins Bewußtsein kommen, dann ist die vorgreifende Intention, die Ahnung des Kommenden nicht mehr vorhanden. Aber beim Auftauchen der an ihre Stelle tretenden Wörter übt sie noch eine Funktion aus, sie besorgt den Empfang derselben, heißt sie richtig, wenn sie mit ihr übereinstimmen und falsch, wenn sie das nicht tun. Die Absicht "so-und-so-zu-sagen" ist der einzige Name, den man ihr geben kann.

Man kann annehmen, daß ein gutes Drittel unseres psychischen Lebens aus diesen flüchtigen, kritisch wirksamen Überblicken noch nicht formulierter Gedankenreihen besteht. Wie käme es, daß jemand, der etwas zum erstenmal laut liest, imstande ist alle Worte sofort richtig zu betonen, wenn er nicht von allem Anfang an ein Bewußtsein wenigsten von der Form des jetzt kommenden Satzes hätte, welches mit seinem Bewußtsein des gegenwärtigen Wortes verschmilzt, und ihm diejenige innere Betonung zuteil werden läßt, die dem eigentümlichen Akzent des ausgesprochenen Wortes zugrunde liegt? Eine Betonung dieser Art hängt fst gänzlich von der grammatikalischen Konstruktion ab. Wenn wir lesen "nicht mehr", erwarten wir sogleich ein "als"; lesen wir "indessen", dann ist's ein "doch" oder ein "nichtsdestoweniger", was wir erwarten. Und diese Vorahnung des kommenden verbalen und grammatikalischen Scheines ist tatsächlich so genau, daß ein Leser, der unfähig ist, auch nur vier Gedanken des Buches, das er liest, zu verstehen, es nichtsdestoweniger mit einem aufs feinste modulierten Ausdruck des Verständnisses laut lesen kann.

Wie der Leser wohl merken wird, ist es die Anerkennung des Vagen und Unartikulierten nach der ihm in unserem geistigen Leben zukommenden Bedeutung, auf die aufmerksam zu machen ich so eifrig bemüht bin. GALTON und HUXLEY haben einen Schritt vorwärts getan in der Verwerfung der lächerlichen Theorien von HUME und BERKELEY, wonach wir nur Bilder von vollkommen bestimmten Dingen haben sollten. Ein weiterer Schritt besteht darin, daß wir die ebenso lächerliche Meinung zurückweisen, wonach, im Gegensatz zu einfachen objektiven Qualitäten, die unserer Erkenntnis in "Bewußtseinszuständen" gegeben sind, Relationen keine derartige psychische Vertretung finden. Allein diese Reformen sind noch langenicht durchgreifend und radikal genug.

Was zugegeben werden muß ist, daß die bestimmten Bilder der traditionellen Psychologie nur den kleinsten Teil unseres tatsächlichen Seelenlebens ausmachen. Die Ansicht der traditionellen Psychologie gleicht derjenigen, wonach ein Fluß lediglich aus so und sovielen Löffeln, Eimern, Krügen, Fässern oder sonstigen Gefäßen voll Wasser bestünde. Auch wenn die betreffenden Gefäße alle tatsächlich in dem Strom ständen, würde das freie Wasser doch fortfahren, zwischen ihnen hindurch zu fließen. Gerade dasjenige, was diesem freien Wasser im Bewußtsein entspricht, ist es, was die Psychologen so standhaft übersehen. Jedes bestimmte Bild in unserem Geist wird von dem "freien Wasser", das es umspült, benetzt und gefärbt. Neben jedem derartigen Bild geht einher das Bewußtsein seiner Relationen, naher und entfernter, das verklingende Wissen, woher es zu uns kam und die aufdämmernde Ahnung, wohin es führt. Die Bedeutung, der Wert des Bildes, liegt ganz und gar in diesem Hof, diesem Halbschatten, der es umgibt und begleitet, - oder vielmehr der mit ihm in eins verschmolzen, Bein von seinem Beine, Fleisch von seinem Fleische geworden ist. Vergeht er, so läßt er freilich ein Bild von dem gleichen Ding wie vorher zurück, aber das Ding wird dabei neu aufgefaßt und ganz anders verstanden.

Wir wollen das Bewußtsein dieses das Bild umgebenden Hofes von Relationen seinen "psychischen Oberton" oder seine Franse nennen.

Die zerebralen Bedingungen der "Franse". - Nichts ist leichter als diese Tatsachen in gehirnphysiologischen Begriffen bildlich darzustellen. Wie das verklingende Wissen des  Woher,  das Bewußtsein des Ausgangspunktes eines geistigen Verlaufs wahrscheinich beruht auf dem Verzittern der Erregungsprozesse, die nur einen Augenblick vorher in voller Lebhaftigkeit vorhanden waren, so muß das Bewußtsein des  Wohin,  die Vorahnung des Endziels, bedingt sein durch die anklingende Erregung von Nervenfasern oder Prozessen, deren psychisches Korrelat einen Augenblick später die lebendige Gegenwart unseres Bewußtseins bildet. In einer Kurve dargestellt muß der dem Bewußtsein zugrunde liegende Verlauf der Nervenprozesse in jedem Augenblick aussehen wie folgt:

alemannen routeDie Horizontale in Fig. 52 soll die Zeitlinie darstellen, und die drei, bei a, b, und c beginnenden Kurven sollen die mit den Gedanken an drei solche Buchstaben verbundenen Nervenprozesse bedeuten. Jeder Prozess braucht eine gewisse Zeit, während welcher seine Intensität wächst, kulminiert und abnimmt. Wenn der Prozess für b an seinem Kulminationspunkt angelangt ist, ist der Prozess für a noch nicht vorbei und der Prozess für c hat eben begonnen. An dem durch die vertikale Linie repräsentierten Zeitpunkt sind alle drei Prozesse in den eben durch die Kurve dargestellten Intensitätsgraden vorhanden. Diejenigen vor dem Kulminationspunkt des Prozesses c waren einen Augenblick vorher stärker; die nach ihm werden einen Augenblick später stärker sein. Wenn ich a, b, c hersage, dann befinden sich, in dem Augenblick wo ich b ausspreche, weder a noch c gänzlich außerhalb meines Bewußtseins, aber beide vermengen, entsprechend ihrer jeweiligen Beschaffenheit, ihr schattenhaftes Dasein mit dem lebhafteren von b, weil ihre Prozesse nur in gewisser Abschwächung vorhanden sind.

Es verhält sich gerade wie mit den "Obertönen" in der Musik; sie werden durch das Ohr nicht getrennt wahrgenommen; sie verbinden sich mit dem Grundton, umkleiden und verändern ihn; und geradeso verbinden sich die wachsenden und abnehmenden Gehirnprozesse in jedem Augenblick mit dem psychischen Effekt der auf ihrem Kulminationspunkt befindlichen Prozesse, umkleiden und modifizieren sie.

Der Gegenstand des Denkens. - Wenn wir nun die Erkenntnis-Funktionen der verschiedenen Geisteszustände betrachten, können wir sicher sein, daß der Unterschied zwischen solchen, die ein bloßes "Bewußt-Werden" und solchen, die ein "Wissen um etwas" darstellen, fast gänzlich auf die Ab- oder Anwesenheit von psychischen Fransen oder Obertönen zurückzuführen ist. Wissen um ein Ding ist Wissen von seinen Relationen. Bloßes Bewußt-Werden bedeutet Beschränkung auf den bloßen Eindruck, nur in der unklaren Art, wobei uns eine Fülle ungegliederter Anhängsel in Gestalt einer "Franse" gegeben ist.

Das Bewußtsein wendet stets einem Teil seines Objekts mehr Interesse zu als einem anderen und betätigt sich beständig in anziehender und abstoßender oder in auswählender Weise.

Die Phänomene der selektiven Aufmerksamkeit und des überlegenden Wollens sind natürlich nächstliegende Beispiele dieser auswählenden Tätigkeit.

Die Phänomene der selektiven Aufmerksamkeit und des überlegenden Wollens sind natürlich nächstliegende Beispiele dieser auswählenden Tätigkeit. Aber wenige von uns merken es wie unaufhörlich sie auch bei solchen Operationen am Werk ist, die gewöhnlich mit diesem Namen bezeichnet werden. Akzent und Betonung finden sich in jeder unserer Wahrnehmungen. Es ist uns ganz unmöglich unsere Aufmerksamkeit unparteiisch über eine Anzahl von Eindrücken zu verteilen. Eine monotone Aufeinanderfolge von Schalleindrücken wird durch die verschiedenen Akzente, die wir auf verschiedene Eindrücke legen, bald in diese, bald in jene Art von Rhythmen zerlegt.

Der einfachste dieser Rhythmen ist der zweigliedrige: tick-tack, tick-tack. Punkte, die über eine Fläche verteilt sind, werden in Reihen und Gruppen aufgefaßt; unzusammenhängende Linien in verschiedenen Figuren. Auch das beständige Unterscheiden in  dies  und  das,   hier  und  dort,   jetzt  und  damals  ist das Resultat der gleichen auswählenden Hervorhebung bestimmter Teile von Raum und Zeit.

Aber wir beschränken uns nicht darauf, auf gewisse Dinge Nachdruck zu legen, gewisse zur Einheit zusammenzufügen und andere davon auszuschließen. Wir ignorieren tatsächlich die meisten vor uns befindlichen Dinge. Ich will kurz zeigen wie das zugeht.

Um von unten anzufangen, was sind unsere Sinne selbst anderes als Selektionsorgane? Aus dem unendlichen Chaos von Bewegungen, die, wie die Physik uns lehrt, die Außenwelt ausmachen, faßt jedes Sinnesorgan diejenigen auf, welche innerhalb gewisser Geschwindigkeitsgrenzen liegen. Auf diese spricht es an und ignoriert alle anderen so vollkommen, als ob sie nicht existierten. Aus dem, was an sich ein ununterscheidbares, ineinanderfließendes, nirgends besondere Stützpunkte bietendes Kontinuum ist, machen unsere Sinne dadurch, daß sie diese Bewegung beachten und jene ignorieren, für uns eine Welt voll von Kontrasten, scharfen Akzenten, jähen Wechseln, pittoresken Licht- und Schattenwirkungen.

Wenn die Empfindungen, die uns ein gegebenes Organ vermittelt, auf diese Weise bereits eine Auswahl bedeuten, indem die Bildung der Sinnesnervenendigungen nur bestimmte Vorgänge als Bedingungen derselben zuläßt, so wählt die Aufmerksamkeit wiederum aus allen ihr zur Verfügung gestellten Empfindungen gewisse als ihrer Beachtung würdig aus und unterdrückt alle übrigen. Wir beachten nur jene Empfindungen, welche Zeichen für uns sind von Dingen, die uns gerade praktisch oder ästhetisch interessieren, denen wir deshalb substantivische Namen geben, und denen wir sonach eine gewisse Ausnahmestellung in bezug auf Unabhängigkeit und Bedeutung zuweisen. Aber an sich, abgesehen von meinem Interesse, ist eine einzelne Staubwolke an einem windigen Tag ein genau ebenso individuelles Ding und verdient ebensosehr oder ebensowenig einen individuellen Namen wie mein eigener Leib.

Und was geschieht alsdann mit den Empfindungen, die wir von jedem einzelnen Ding empfangen? Der Geist trifft wieder seine Wahl. Er hebt gewisse Empfindungen als die wahren Repräsentanten des Dings heraus und betrachtet alle übrigen als ihre, durch die Bedingungen des Augenblicks modifizierten Erscheinungen. So wird meine Tischplatte  rechteckig  genannt, nach nur einem der unzähligen Netzhautbilder, die sie liefert, während alle übrigen Eindrücke die Vorstellungen von zwei spitzen und zwei stumpfen Winkeln sind; aber ich nenne die letzteren  perspektivische  Ansichten, und die vier rechten Winkel die wahre Form des Tisches und erhebe das Attribut der Rechteckigkeit zum Wesen des Tisches, weil ich selbst dafür ästhetische Gründe habe.

In ähnlicher Weise wird die wirkliche Form des Kreises beurteilt nach der Vorstellung, die er hervorruft, wenn die Gesichtslinie senkrecht auf seinem Mittelpunkt steht - all seine übrigen Bilder sind  Zeichen  dieser Vorstellung. Der wirkliche Klang einer Kanone ist die Empfindung, die sie veranlaßt, wenn sich das Ohr ganz in ihrer Nähe befindet. Die wirkliche Farbe eines Ziegelsteins ist die Empfindung, die er veranlaßt, wenn das Auge von einem nahegelegenen Punkt aus ihn gerade anschaut nicht im Sonnenschein und auch nicht im Dunkeln; unter anderen Umständen vermittelt er uns andere Farbempfindungen, die bloß Zeichen jener sind - wir sehen ihn dann mehr blaßrot oder blauer als er ist.

Der Leser kennt kein Objekt, das er sich nicht vorzugsweise als in irgendwelcher charakteristischen Distanz, irgendeine Originalfarbe usw. vorstellt. Aber all diese wesentlichen Merkmale, die zusammen für uns die unverfälschte Objektivität des Dinges und den Gegensatz bilden zu dem, was wir die subjektiven Empfindungen nennen, die es uns in einem gegebenen Moment vermitteln kann, sind ebensowohl bloße Empfindungen wie die letzteren. Der Geist trifft nach seinem eigenen Gesetz die Auswahl und entscheidet darüber, welche besondere Empfindung für realer und gültiger gehalten werden soll als die übrigen.

Was dann, in einer durch die selektive Tätigkeit unseres Geistes derart individualisierten Welt, unsere "Erfahrung" genannt wird, ist fast gänzlich bestimmt durch unsere Aufmerksamkeitsgewohnheiten. Es kann irgendein Ding einem Menschen hundertmal gezeigt werden, aber wenn er beharrlich unterläßt es zu beachten, kann man nicht sagen, daß es in seine Erfahrung eingegangen sei. Wir sehen alle Tausende von Fliegen, Motten und Käfer, aber wem außer dem Entomologen (Insektologe) sagen sie etwas besonderes?

Andererseits kann etwas, was nur einmal im Leben vorkommt, eine unauslösliche Erfahrung im Gedächtnis hinterlassen. Laßt vier Menschen eine Reise nach Europa unternehmen. Da wird der eine nur künstliche Eindrücke mit nach Hause bringen - Erinnerungen an Kostüme und Farben, Gartenanlagen, Landschaften und Gebäude, Gemälde und Statuen. Für einen anderen wird alles das gar nicht existieren; statt dessen interessiert er sich für Entfernungen und Preise, Einwohnerzahlen und Entwässerungsanlagen, für Tür- und Fenstereinfassungen und andere nützliche Statistiken. Ein dritter wird viel zu erzählen haben von Theatern, Restaurants und Vergnügungslokalen, und von sonst nichts; während der vierte vielleicht so sehr in seine eigenen subjektiven Betrachtungen versunken war, daß er wenig mehr anzugeben weiß, als die Namen einiger Orte, durch die er gekommen ist. Jeder hat aus der gleichen Masse der ihnen dargebotenen Objekte diejenigen, die zu seinen privaten Interessen paßten, herausgesucht, und daraus seine Erfahrung gebildet.
LITERATUR - William James, Psychologie, Leipzig 1920