Gleichheit
Philipp Buonarotti - Babeuf und die Verschwörung für die Gleichheit
p-2siehe auch Analogie, Identität, Allgemeinheit, Konformität, Gerechtigkeit, Privileg

001 "Ist, Oh Großkönig Milinda, die Flamme in der ersten Nachtwache dieselbe, wie in der zweiten?" - Buddha Gershon Weiler, Fritz Mauthner - Sprache und Leben, Salzburg/Wien 1986, Seite 200

002 Es gibt keine identischen Tatsachen, vorausgesetzt der Unterschied ist für unsere Sinnesorgane groß genug.

003 "Logisch betrachtet ist aller Bedeutungswechsel als Abnormität zu beurteilen. Das logische Interesse, das auf die identisch-einheitlichen Bedeutungen geht, fordert Konstanz der Bedeutungsfunktion." - Edmund Husserl, Logische Untersuchungen, Bd. 2, Teil 1, Tübingen 1980, Seite 322

004 Der menschliche Geist liebt es, eine Menge verschiedener Dinge gleichzeitig zu erfassen und ist deshalb ständig bestrebt, eine Menge Wirkungen auf eine einzige Ursache zurückzuführen.

005 Die bürgerliche Gesellschaft ist beherrscht vom Äquivalent. Sie macht Ungleichnamiges komparabel, indem sie es auf abstrakte Größen reduziert.

006 Die Voraussetzung allen Schließens ist die gleichbleibende Bedeutung der Wörter.

007 Das "Prinzip der Kausalität" ist die dem menschlichen Geist innewohnende Tendenz, überall das Identische, sich selbst Gleichbleibende aufzuspüren.

008 Wo Allgemeines als Gleichheit oder Ähnlichkeit vorliegt ist Kontrolle und Objektivität möglich, d. h. Unabhängigkeit des Ausgesagten vom Aussagenden erreichbar.

009 Die Zahl ist für unseren Geist das gegebenste Instrument, eine Ordnung herzustellen oder zu erfassen. Sie dient hauptsächlich zur Erfassung von Regelmäßigkeiten, bzw. zum Feststellen einer Ordnung.

010 "Das von Christensen formulierte Äquivalenzprinzip geht darauf aus, bei allen allen sozialen Beziehungen Leistung gegen Gegenleistung so abzuwägen, daß sie sich gegenseitig im Wert entsprechen und derart, daß das Ergebnis ein solches wird, daß jeder sein (durch gleiche Leistung erworbene) Eigentum bekommt und behält. Es ist ja nämlich klar, daß, damit von gleichem Tausch die Rede sein kann, im voraus gegeben sein muß, was  dein  und was  mein  ist, oder wie Christensen es nennt, das ethische Eigentum. Dieses soll das ursprüngliche Recht am Arbeitserzeugnis sein. Wenn Christensen glaubt, dieses Gesetz wiederum aus dem Austauschgesetz (die Produktion muß hier als Austausch zwischen Arbeiter und Natur aufgefaßt werden) ableiten zu können, so ist das natürlich vollkommener Unsinn. Es müßte in diesem Fall schon vor dem Austausch feststehen, woran der Arbeiter und woran die Natur  Eigentum habe  usw. ad infinitum. Das Äquivalenzprinzip setzt notwendigerweise ursprüngliche, irreduzierbare  Rechte  und obendrein  objektive Werte  als Maß für die Gleichheit der Leistungen voraus." - Alf Ross, Kritik der sogenannten praktischen Erkenntnis, Kopenhagen und Leipzig 1933, Seite 388f

011 Die Gleichung ist die Grundform aller reinen Mathematik.

012 "Die Messung lokalisiert den Gegenstand. Erst als Gemessener ist er derselbe, als derselbe gemeint und bezeichnet. Er ist nun begriffsgerecht. Nur das Gemessene erschließt sich einer weiteren physikalischen Analyse. Alle Messung sieht aber über das Individuelle am Gegenstand systematisierend hinweg und ersetzt dessen Realität durch einen Schatten." - vgl. Richard Hönigswald, Grundprobleme der Wissenschaftslehre, Bonn 1965, Seite 32f

013 "Wir können zwei Dinge nicht als gleiche bezeichnen, ohne die Hinsicht anzugeben, in der sie gleich sind." - Edmund Husserl, Logische Untersuchungen, Bd. 2, Teil 1, Tübingen 1980, Seite 112

014 "Eine Aussage, die sich auf eine Wirklichkeit zu beziehen beansprucht, die nicht der Aussagende selbst ist, kann nur dann auf die Legitimität ihres Anspruchs hin kontrolliert werden, wenn eine Wiederholung möglich ist: eine Wiederholung in der Verfassung des Erkennenden wie in derjenigen der Wirklichkeit selbst. Nur die Wiederholung gestattet das Ausbrechen aus einer Situation, die so strikte einmalig ist, daß von ihr weder behauptet werden kann, daß das Erkennen die Wirklichkeit trifft, noch daß er sie nicht trifft." - Olof Gigon in Becker/Hübner (Hg), Objektivität in den Natur- und Geisteswissenschaften, Hamburg 1976, Seite 12f

015 Zwischen der völligen Gleichheit und der völligen Verschiedenheit steht die Ähnlichkeit, die sich im Bereich des Mehr oder Weniger aufhält.

016 "Löst man die Wiederholung aus der Erfahrung heraus, so bleibt nichts übrig." - Alfred North Whitehead, Prozeß und Realität, Ffm 1987, Seite 258

017 "Nichts ruht und eint so sehr wie Gleiches." - Meister Eckhart, Deutsche Predigten und Traktate, Zürich 1979, Seite 233

018 Arm an Ähnlichkeit heißt arm an deduktiven Beziehungen.

019 "... das was sie singen, gleiche Rechte, freie Gesellschaft keine Herren mehr und keine Knechte das lockt uns nicht! - wir halten es schlechterdings nicht für wünschenswert, daß das Reich der Gerechtigkeit und Eintracht auf Erden gegründet werde (weil es unter allen Umständen das Reich der tiefsten Vermittelmäßigung und Chineserei sein würde." - Friedrich Nietzsche, Werke Bd. 2, Schlechta, Karl (Hg) Ffm/Berlin/Wien 1984, Seite 526

020 "Irrtümliches Gleichsetzen ist der Grund des schlechten Schließens ..." - Friedrich Nietzsche, Menschliches Allzumenschliches - Ein Buch für freie Geister, Frankfurt 1982, Seite 25

021 Man kann nicht sagen, daß zwei Töne gleich einem dritten sind; sie lassen sich nicht addieren.

022 "Das Gleichheitszeichen erweckt bei der Darstellung von Vorgängen falsche Vorstellungen: Ein Teller ist entzwei gebrochen; ich setze die Teile wieder zusammen; es fehlt keiner; nennen wir den Teller A und die Stücke B, C, und D; dann werden wir schreiben: A=B+C+D. Aber in Wahrheit scheint diese Gleichung zu besagen, daß zwischen den beiden Zuständen des Tellers Gleichheit bestehe. Bei dem Versuch, den Teller zu benutzen, werde ich jedoch eine große Täuschung erleben." - vgl. Èmile Meyerson, Identität und Wirklichkeit, Leipzig 1930, Seite 295

023 "In voller Klarheit erkennen wir nur ein einziges Gesetz - das der Beharrung und der Gleichförmigkeit. Auf diesen einfachen Gedanken suchen wir alle anderen zurückzuführen, und in dieser Zurückführung allein besteht für uns die Wissenschaft." - Louis Poinsot, Elements de Statistique suivis de trois mémoires sur la composition etc., Paris 1861, Seite 239

024 Für die traditionelle Theorie war die Geltung der Allgemeinbegriffe durch die Annahme einer Gleichheit von Begriff und Sache mittels Verdinglichung gestützt.

025 "Auch die Logik beruth auf Voraussetzungen, denen nichts in der wirklichen Welt entspricht, zum Beispiel auf der Voraussetzung der Gleichheit von Dingen, der Identität desselben Dings in verschiedenen Punkten der Zeit ... " - Friedrich Nietzsche, Menschliches Allzumenschliches - Ein Buch für freie Geister, Frankfurt 1982, Seite 25

026 "Kurz gesagt ist es die Denkgewohnheit, die die Mannigfaltigkeit immer als Herausforderung zu weiterer Analyse betrachtet, so daß das letzte Endprodukt der Analyse nichts anderes sein kann als Gleichheit." - Arthur S. Eddington, Philosophie der Naturwissenschaft, Bern 1949, Seite 157f

027 "Machen wir uns vor allen Dingen klar, daß das Wort gleich nicht eine Bedeutung hat, sondern viele! Wenn ich etwa weiß, wann zwei Raumstrecken gleich sind, so geht daraus noch gar nicht hervor, wenn zwei Zeitstrecken gleich sind. Tatsächlich muß ich für diesen Fall eine neue Bestimmung treffen; das Wort gleich wird in beiden Fällen nach verschiedenen Regeln verwendet und hat daher eine verschiedene Bedeutung. Bedenkt man ferner, wenn man von gleichen Maßen, von gleichen Temperaturen, von gleichen Temperaturen spricht, so erkennt man, daß der Sinn dieses Wortes, weit entfernt davon, derselbe zu sein, in jedem dieser Fälle von neuem erklärt werden muß." - Friedrich Waismann, Logik - Sprache - Philosophie, Stuttgart 1985, Seite 54

028 Das Grundprinzip der bürgerlichen Gesellschaft ist der äquivalente Tausch gleicher Größen.

029 Gleichheit oder Verschiedenheit sind keine Eigenschaften der Dinge.

030 "Der Kaufmann handelt nicht nur mit Waren, sondern er inventarisiert sie auch, wobei alle Arten von Posten auf die Seiten eines Kontobuches nivelliert werden. Hier werden die verschiedenen Erzeugnisse sozusagen in den gleichen Topf geworfen - Wolle, Wachs, Weihrauch, Kohle, Eisen und Edelsteine -, obwohl sie, abgesehen von ihrem Handelswert, nichts miteinander gemein haben. Um mit den Waren eine Kaufmanns vom Standpunkte seiner Kontobücher aus zu handeln, braucht man sich über ihr Wesen keine Gedanken zu machen. Man braucht nur die Grundsätze der Buchhaltung zu kennen." - Walter Ong, Methods and Decay of Dialogue, Cambridge 1958, Seite 170f

031 Auf dem Markt feiert die Herrschaft der großen Zahl Triumphe. Alles wird mit allem gleichgesetzt, ein Preis zugeordnet, um austauschbar zu sein.

032 Grundbedingung des Tausches ist die Gleichwertigkeit der getauschten Gegenstände.

033 "Der Wert als das innere Gleiche von Sachen, die in ihrer Existenz ganz verschieden sind." - G. W. F. Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts, Ffm 1986, Seite 194

034 Für den Uneingeweihten schmeckt jeder Rotwein gleich.

035 Die Lehre vom Primat der Wiederholungen besagt, daß das wiederholte Auftreten einer Erscheinung uns irgendwie zur Annahme eines allgemeinen Gesetzes berechtigt.

036 "Angewandtes Wissen hängt - sowohl bei einer militärischen wie bei einer industriellen Organisation - von der Gleichförmigkeit und Gleichschaltung der Bevölkerung ab." - Marshall McLuhan, Das Ende des Buchzeitalters, Düsseldorf/Wien 1968, Seite 35

037 Feudale Verachtung für das Geld und das gleiche Maß für alle.

038 "Strenge Gleichheit! Jeder Esel sei befugt zum höchsten Staatsamt, und der Löwe soll dagegen mit dem Sack zur Mühle traben." - Heinrich Heine in Ludwig Marcuse, Heinrich Heine, Zürich 1977, Seite 202

039 Das Geld erlaubt es verschiedene Dinge aneinander zu messen und dadurch Gleichheit herzustellen.

040 Was den Hunger betrifft, so gibt es keine Unterschiede.

041 Die geistigen Unterschiede zwischen den Menschen sind viel größer, als die vitalen.

042 Auf der gefälligen Annahme der Gleichheit beruth unser ganzes geistiges Leben. ("Das Pferd ist ein Säugetier.")

043 "das Machtwort ist". -Johann Gottfried Herder, Sprachphilosophie, Hamburg 1960, Seite 214

044 "Viel Logik - viel Gleichheit; viel Gleichheit viel Logik." - Laurent Verycken

045 "Der menschliche Geist setzt gern eigenthümlich bei den Dingen eine größere Ordnung und Gleichheit voraus, als darin wirklich zu finden ist; und obgleich in der Natur manches einzeln dasteht und unter einander verschieden ist, dichtet er gern Parallelen und korrespondierende Verhältnisse, die nicht vorhanden sind." - Francis Bacon, Neues Organ der Wissenschaften, Darmstadt 1981, Seite 34

046 "Den Satz von der Gleichheit der Menschen muß der Feind aller Buntheit, der Satan erfunden haben." - Gustav Meyrink, Der weiße Dominikaner, München 1981, Seite 76

047 "Es gibt keine fundamentale Gleichung." - Geoffrey Chew Fritjof Capra, Das neue Denken, Bern/München/Wien 1987, Seite 58

048 Die Demokratie beruth auf mechanischer Gleichheit, nämlich auf dem Prinzip der Zahl.

049 Gleichheit ist eine Abstraktion.

050 Ein bloßer Unterschied ist schon ein Widerspruch.

051 Daß es gleiche Dinge gibt, ist ein irrtümlicher Glaubenssatz.

052 Tatbestand der grundsätzlichen Unvergleichbarkeit jedes Menschen. "Wer sich mit einem anderen vergleicht, tut entweder diesem Andern oder sich selbst unrecht." - Viktor E. Frankl, Ärztliche Seelsorge - Grundlagen der Logotherapie und Existenzanalyse, München 1980, Seite 150

053 Es gibt wesentlich zwei Denkgesetze: das der Spezifikation, das die Unterschiede hervorhebt, und das der Homogenität, welches auf Ähnlichkeit und Übereinstimmung abzielt.

054 "Wenn nicht im Hintergrund jener sozialen Typen der Gleichheitsbegriff der Person stünde, so fehlte es an dem Generalnenner, ohne den eine Vergleichung und Ausgleichung, ohne den Erwägungen der Gerechtigkeit, ohne den Privatrecht und vielleicht überhaupt Recht nicht denkbar wären." - Gustav Radbruch, Rechtsphilosophie, Stuttgart 1973, Seite 226

055 Wir hätten keine Begriffe bilden und sie auch nicht anwenden können, wenn wir nicht ähnliche Wahrnehmungen für gleiche Wahrnehmungen halten würden.

056 Es ist dasselbe, ob ich immer das gleiche empfinde oder gar nicht empfinde.

057 "Man kann die Allgemeinbegriffe Gleichheitszentra nennen." - Hans Vaihinger, Die Philosophie des Als-Ob, Berlin 1911, Seite 407

058 In jedem Unterschied ist schon ein Widerspruch.

059 Wer das Krumme unter das Gerade subsumiert, hat den Vorteil, daß er damit besser rechnen kann.

060 Jede Zentralregierung verehrt die Gleichförmigkeit, die ihr die Prüfung unzähliger Einzelheiten erspart.

061 Gott bedarf keiner allgemeinen Begriffe, d. h. er fühlt sich nicht genötigt, eine große Zahl übereinstimmender Dinge in die gleiche Form zu fassen, um sie bequemer greifen zu können.

062 Die Gleichheit ist ein Ordnungsprinzip.

063 Stimmen zählen, anstatt sie zu wägen.

064 Alle Gleichungen ohne Ausnahme sind Mythen.

065 Unter dem Gesichtspunkt der Unterhaltung kann alles gleich interessant sein.

066 Ein Unterschied ist etwas abstraktes, eine Idee.

067 Maß, Gewicht und Zahl als arithmetische Gleichheit.

068 Die Menschen sind sich insofern gleich, als sie ein Zweck in sich sind und niemals Mittel für andere.

069 Egalitäre Gesellschaften sind wettbewerbsfrei.

070 Die Gleichheit oder Allgemeinheit der natürlichen Bedürfnisse.

071 Gleichheit der Verhältnisse und nicht der Dinge.

072 Wer tut was er kann, tut was er soll.

073 Gleichheit ist die Grundlage des Gesetzes.

074 Das alles gleichmachende Feuer.

075 Die Ungleichheit der Fähigkeiten darf nicht zur Ungleichheit der Rechte führen, sondern allenfalls zur Ungleichheit der Pflichten.

076 Die Liebe ist eine ausgleichende Macht.

077 Ein Unterschied, der durch die Zeit eintritt, wird Veränderung genannt.

078 Die auf unterschiedliche Leistungsvermögen beruhende Ungleichheit.

079 Je mehr Gleichheit, desto weniger Freiheit.

080 Alles ist immer das Gleiche, aber immer anders.

081 Artikel I der Menschenrechte: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.

082 Der Lohn als Ausgleich für die Arbeit.

083 Nivellierung des Besonderen zugunsten des Allgemeinen.

084 Gleichheit ist ein absolutes Recht, weil es ohne Gleichheit keine Gesellschaft gibt.

085 Teilt heute die Güter in gleiche Teile, morgen ist die Gleichheit schon wieder verschwunden.

086 Gleiche, die vernünftige Grundsätze anerkennen und anwenden, brauchen keine Autorität über sich.

087 Voneinander verschieden sein heißt nicht ohne Bezug sein.

088 Gleichberechtigung ist die Grundlage der Gerechtigkeit. Ohne Gleichheit keine Gerechtigkeit, ohne Gerechtigkeit keine Sittlichkeit.

089 Die Gleichheitberechtigung ist die Begrenzung der Freiheit.

090 Das Gleichheitspostulat des Grundgesetzes als Verfassungsprinzip.

091 Alles Ununterscheidbare ist identisch.

092 Gleiches gibt es nicht, in keinerlei Mehrzahl: gleich ist eins.

093 Eine pluralistische Ordnung respektiert die Unterschiede der Vitalität und des Wesens und preßt sie nicht unter eine allgemeinverbindliche Norm.

094 Wo unterschieden wird, da wird geurteilt.

095 Das Wesen der Demokratie ist Gleichheit.

096 Zwei Bedeutungen hat gleichmachen: das was unten ist heraufbringen und das was oben ist einzuebnen.

097 Sozialismus handelt in erster Linie von Gleichheit, nicht von Eigentum oder von Staat.

098 Nur vom Gleichen wird das Gleiche erkannt.

099 Gleichheit ist eine Relation.

100 die Gleichheit der Zahlen.

101 Kausalität beruth auf einer beobachteten Gleichförmigkeit.

102 Die beiden Seiten einer Gleichung müssen kommensurabel sein.

103 Im Absoluten ist alles gleich.

104 Gleichheit ist das Gegenteil der Ausschließung.

105 Der Staat schablonisiert seine Untertanen, um ihre Beherrschung zu erleichtern und zu sichern.

106 Verschiedenheit ist durch Raum und Zeit bestimmt.

107 Das Gewohnte wird nicht mehr als Genuß empfunden.

108 Inkommensurabilität als Unmeßbarkeit, Unvergleichbarkeit.

109 Vor Gottes Angesicht sind alle Menschen gleich.

110 "Analogie bedeutet aber niemals Ähnlichkeit der Sachen, sondern nur Gleichheit des Verhältnisses ganz verschiedener Dinge." - Alois Riehl, Einführung in die Philosophie der Gegenwart, Leipzig/Berlin 1919, Seite 81

111 "Der Begriff des Seins ist ein bloßes Bindeglied von Wahrnehmungen und Gedanken, in welcher Bedeutung er die logische Kopula darstellt." - vgl. Alois Riehl, Philosophische Studien aus vier Jahrzehnten, Leipzig 1925, Seite 9

112 In der Nacht sind alle Katzen grau.

113 Gleichheit und Freiheit befinden sich in ständiger Spannung.

114 Autonome Vielfalt anstatt abstrakter Gleichheit.

115 Die Forderung der Gleichheit zielt auf Allgemeingültigkeit ab.

116 Vor dem Tod ist jeder gleich.

117 Alle Begriffe sind ihrem Inhalte nach tertia comparationis (Beziehungspunkte, Vergleichungspunkte)

118 Alles Denken läuft schließlich auf Gleichsetzung hinaus.

119 Die Gleichheit vor dem Gesetz hat die Ausbeutung nicht abgeschafft.

120 Ein kompliziertes Gebilde wird nach der Analogie eines einfacheren behandelt.

121 Gleichheit ist immer eine Abstraktion von gegebener Ungleichheit.

122 In der Wirklichkeit gibt es keine Gleichheit. Identität gibt es in der lebendigen Natur nicht.

123 Ähnlichkeit wird fälschlicherweise für Gleichheit gehalten.

124 Denken ist nichts anderes, als die Verbindung von Namen mit dem Wörtchen ist.

125 Die Systemsucht des Menschen heißt Vergleichung.

126 Gerechtigkeit, Solidarität und Gütergemeinschaft als Beziehungen der Gleichheit.

127 Billigkeit ist Anrechnung der Umstände eines jeden.

128 Wenn man ständig etwas wiederholt, verhilft das zu einem guten Schlaf.

129 Das Recht hat den Zweck, zwischen den menschlichen Egoismen einen erträglichen Ausgleich herzustellen.

130 Naturgesetze sind beobachtete Regelmäßigkeiten.

131 Jede Freiheit außerhalb der Gleichheit ist ein Privilegium.

132 Die Ungleichheit der Menschen ist das Problem.

133 Konflikt- und Friedensforschung mit besonderer Perspektive auf die Ungleichheitsverhältnisse.

134 Die Ungleichheit der Geschlechter.

135 Die Gewohnheit ist die Neigung fortwährend das Gleiche zu tun.

136 Gleichheit heißt, daß keine Vorrechte bestehen.

137 Jemand befolgt eine Regel, wenn er sich bei gleichen Gelegenheiten in gleicher Weise verhält.

138 Similia similibus (Gleich zu gleich gesellt sich gern.)

139 Eadem, sed aliter: das Gleiche, aber in anderer Form.

140 Eine Institution ist eine Art der Gleichförmigkeit, als ständige Wiederkehr eines Ereignisses.

141 Der Begriff Gleichheit ist eine Zwangsform.

142 Durch den Gleichklang des Namens werden grundlegende Unterschiede verwischt.

143 Gleichförmigkeit - Regelmäßigkeit - Berechenbarkeit

144 Macht und Herrschaft sind ungleich verteilt und daher bleibende Quellen von Spannungen.

145 Nach Max Weber ist Rechenhaftigkeit das entscheidende Merkmal des kapitalistischen Geistes.

146 Das graue Einerlei des Gleichen.

147 Jede Gleichung ist nur eine adaequalitas, eine Annäherung; die Gleichsetzung ist ein Fehler.

148 Ähnlichkeiten vermitteln uns den Eindruck der Gleichheit.

149 Die Ungleichheit verschleudert den Reichtum.

150 Die Conditio sine qua non des Privilegs ist die Ungleichheit des Einkommens.

151 Die vier Kardinalgleichheiten: wirtschaftliche, politische, militärische, sexuelle.

152 Die Dinge werden künstlich vereinfacht, sobald man Ähnlichkeit auf partielle Identität reduziert.

153 Nur Dinge gleicher Natur können sich vereinigen.

154 die Gleichheit der Unbedeutsamkeit

155 "Mehr Gleichheit heißt mehr Staat, und absolute Gleichheit heißt absoluter Staat." - Leszek Kolakowski in Ernst Topitsch (Hg), Logik der Sozialwissenschaften, Königstein/Taunus 1984, Seite 480

156 Gleichschaltung wohin die Nase riecht.

157 Gleichgültigkeit ist zugleich Immoralität.

158 Die moderne, demokratische Staat gründet sich auf dem Grundsatz der Gleichheit aller Menschen und des gleichen Rechts.

159 Der Markt ist ein unrealistisches Gleichgewichtsmodell.

160 Im echten Geliebtwerden kann es keine Rivalität oder Konkurrenz geben, da jeder Mensch für den jeweils ihn Liebenden unvergleichbar ist.

161 Ordnung als Gleichheit in der Verschiedenheit.

162 "... dieses Wissen, daß im Absoluten alles gleich ist." - Georg Lukàcs, Der junge Hegel, Bd. 2, Ffm 1973, Seite 670

163 Das Gesetz ist der große Gleichmacher.

164 Gleichheit hat Vorrang vor der Freiheit.

165 Um Kapital erzeugen zu können ist es notwendig, die Ungleichheit aufrechtzuerhalten.

166 In ihren fundamentalen Interessen und Neigungen unterscheiden sich die Menschen nicht allzusehr.

167 "Die seelische Gleichförmigkeit der Erziehung ist das formal-demokratische Niveau übertragen auf die geistige Entwicklung." - Alexander Herzen, Die gescheiterte Revolution, Ffm 1977, Seite 123

168 Der Zustand gleicher Freiheit aller ist identisch mit Herrschaftslosigkeit.

169 die Gleichmacherei der Zentralisation

170 Anpassung - "Prinzip der abnehmenden Veränderlichkeit" - Gustav Fechner in F. A. Lange, Geschichte des Materialismus, Bd. 2, Ffm 1974, Seite 699

171 Vergeltung bedeutet Gleiches mit Gleichem zu erwidern.

172 Jede politische Macht schafft unvermeidlich für diejenigen, die sie ausüben, Privilegien. Sie verletzt so von Anfang an das Prinzip der Gleichheit.

173 Die Gleichheit der Gläubigen von Gott.

174 theoretische Gleichheit - faktische Ungleichheit.

175 Brüderlichkeit ist kein Ersatz für Gleichheit.

176 Die moralische Gleichheit der Menschen ist eine unumstößliche Tatsache.

177 Der Erhabene - der Mensch ohne Rang.

178 Nur eine Idee kann einer Idee ähnlich, bzw. gleich sein.

179 Das Niedrige erheben, nicht die Erhabenheit abflachen.

180 Wer in Gleichheit mit Christus leidet, teilt seine Niedrigkeit mit ihm um auch die Hoheit mit ihm zu teilen.

181 Die Gleichheit ist der Feind aller Privilegien.

182 Entweder geht die Gleichheit auf Kosten der Freiheit (links) oder Freiheit auf Kosten der Gleichheit (rechts).

183 Die Gleichheit des Blutes.

184 Uniformisierung ist Vermassung.

185 Als Mensch ist jeder gleichviel wert.

186 Freiheit ohne Gleichheit bleibt eine bloße Chimäre.

187 Die Abschaffung des Privateigentums hat nicht zur Aufhebung der Ungleichheit zwischen den Menschen geführt.

188 Angleichung von Subjekt und Objekt in der Liebe.

189 Vor dem Tod sind alle gleich.

190 An Eigentum sind die Menschen ungleich.

191 Unsere Individualität ändert sich ohne Unterlass; wir sind uns niemals gleich.

192 Wenn die Frage des Interesses beseitigt wäre, würden alle Menschen zu Brüdern werden.

193 Ohne soziale und ökonomische Gleichheit ist die Freiheit wertlos.

194 Nur unter Gleichen ist ein wahrhaftes Zusammenwirken möglich.

195 Unterschiede in der Initiative haben eine Ungleichheit in der Verteilung der Güter zur Folge.

196 Krasse Ungleichheit ist gewöhnlich die Folge oder die Ursache für die Herrschaft.

197 Das Visuelle begünstigt das Uniforme.

198 Homogenität und Linearität sind die Formeln der exakten Wissenschaften.

199 Der ewige Wechsel von Tag und Nacht, Winter und Sommer.

200 Der Konflikt, der zwischen der Ordnung abgeschlossener und uniformer Systeme und der Spontaneität der geistigen Welt besteht.

201 Zu einer erfolgreichen und für ein geeintes Vorgehen der Nation bedarf es nicht nur einer gewissen Gleichförmigkeit der Gewohnheiten und Bräuche, sondern noch mehr einer Identität der Ideen und Ideale, die durch Massenmedien dann auch geschaffen werden.

202 Gleiches Recht für alle, Privilegien für niemanden.

203 Absolute Unterdrückung der Persönlichkeit und ihre Gleichsetzung mit einem seelenlosen Gegenstand.

204 Gleichheit bedeutet Herrschaftslosigkeit.

205 "Denn Schönheit und Genie sind ja auch eine Art Königtum und sie passen nicht in eine Gesellschaft, wo jeder, im Mißgefühl der eigenen Mittelmäßigkeit, aller höhere Begabnis herabzuwürdigen sucht, bis aufs banale Niveau." - Heinrich Heine, Beiträge zur deutschen Ideologie, Ffm/Berlin/Wien 1971, Seite 363

206 Die Gewohnheit ist ein gegensatzloses Tun.

207 Es gibt keine Unterschiede, sondern nur graduelle Unterschiede zwischen unterschiedlichen Graden von Unterschieden und gar keinem Unterschied.

208 Relation ist die Relation in einem Bestandteil.

209 Die Ungleichheit des Vermögens (Eigentum) ist auf die Ungleichheit des Vermögens (Geschicklichkeit) nicht unbedingt zurückzuführen.

210 Es sind nicht Fakten, sondern Diskrepanzen, die das Gedächtnis interessieren.

211 Die auf der räumlichen Erstreckung beruhende Weltvorstellung ist der ursprüngliche Sitz aller Kenntnis von Gleichförmigkeiten.

212 "... die Seelengleichheitslüge - das "Vorrecht der Meisten..." - Friedrich Nietzsche, KSA Bd. 6, Colli/Montinari (Hg), München 1988, Seite 218

213 Da es nur geringer Anstrengung bedarf, jemandem das Leben zu nehmen, sollten sich die Menschen in ihrer reinen Natur Gleichheit zugestehen.

214 Das Gleichheitsprinzip ist das ausschließliche Grundprinzip aller Moral.

215 Produkte sind im Tausch unmittelbar vergleichbar.

216 Die Anwendung der Gleichungen ist ein Resultat der Rechenhaftigkeit.

217 "Ich kann anderen das lebhafte Wissen, das ich von meinen eigenen Sinneseindrücken und Gefühlen habe, nicht übermitteln. Es gibt keinen Weg, um meinen Sinneseindruck davon, wie Hammelfleisch schmeckt, mit dem Sinneseindruck, den ein anderer vom Geschmack des Hammelfleisch hat, zu vergleichen. Ich kann nur wissen, wie es mir schmeckt, und er kann nur wissen, wie es ihm schmeckt." - Arthur S. Eddington, Philosophie der Naturwissenschaft, Bern 1949, Seite 180

218 Das Äquivalent ist ein metaphysisches Prinzip.

219 Nur die Gleichheit ist rational.

220 "Die drei großen Ursachen jeder menschlichen Unmoralität sind: die politische, ökonomische und soziale Ungleichheit." - Michail Bakunin, Staatlichkeit und Anarchie, Ffm/Berlin/Wien 1972, Seite 85

221 Das Vorrecht ist die Freiheit in der Ungleichheit.

222 Vorzüge und Nachteile gleichen sich bei fast jedem Menschen aus.

223 "Die Gleichheit ohne die Freiheit ist eine ungesunde Fiktion, die von Spitzbuben geschaffen wurde, um die Dummen zu betrügen. Die Gleichheit ohne die Freiheit, das ist der Despotismus des Staates." - Michail Bakunin, Staatlichkeit und Anarchie, Ffm/Berlin/Wien 1972, Seite 726

224 Das oberste Prinzip der Mechanik ist das Beharrungsprinzip; demzufolge jeder freie Massenpunkt, allgemeiner jedes freie System in einem Zustande der Ruhe oder der gleichförmigen Bewegung in einer Geraden beharrt.

225 "Erklären heißt, eine Erscheinung durch eine andere in Form einer Gleichung ausdrücken. Die Möglichkeit einer solchen Gleichung aufzustellen, setzt die Vergleichbarkeit der Erscheinungen voraus. Wo eine solche nicht stattfindet, kann das Urteil nur ein unbegriffenes Zusammentreffen der Phänomene aussprechen." - Alois Riehl, Philosophische Studien aus vier Jahrzehnten, Leipzig 1925, Seite 122f

226 Regel kommt von Regelmäßigkeit.

227 "Nirvana folgt der Erkenntnis, daß alle Dinge gleich sind." - Buddha in Richard M. Bucke, Kosmisches Bewußtsein, Celle 1925, Seite 44

228 "Die Gleichheit der letzten Wesenheiten des physikalischen Universums sind eine vorhersehbare Folge davon, daß wir unser Wissen in diese Denkform zwängen." - Arthur S. Eddington, Philosophie der Naturwissenschaft, Bern 1949, Seite 158

229 Der Gedanke von der Gleichförmigkeit der menschlichen Natur wurde gerade von Aufklärern vertreten, um daraus die gleichen Rechte für alle ableiten zu können.

230 Wir denken das Kontinuum homogen und beherrschen es so begrifflich.

231 Aus dem Begriff der Quantität werden durch Gegensetzung und Gleichung alle übrigen Begriffe abgeleitet.

232 Das Rationale ist das Ausgeglichene.

233 "Wirtschaftliche" Einflüsse können in Geld ausgedrückt, können gemessen und vergleichbar gemacht werden: Aber die Vorstellung, daß die Vergleichbarkeit von Geldgrößen "wirtschaftliche" Quantitäten objektiv macht, ist falsch.

234 Gleichheit steht immer noch mit Unterschied.

235 "Die Liebe erkennt keine Macht an, nichts, was trennt, abhebt, über- und unterordnet." - Friedrich Nietzsche, Menschliches Allzumenschliches - Ein Buch für freie Geister, Frankfurt 1982, Seite 289

236 "Eigenthümlichkeit d. h. Unübertragbarkeit. Das nennen wir nun in eigentlichem Sinne Gefühl. In dem Maß, als in jeder einzelnen Lebensoperation Gefühl ist, ist auch Unübertragbarkeit darin. Diese Unübertragbarkeit gilt aber nicht nur zwischen mehreren Personen, sondern auch zwischen mehreren Momenten desselben Lebens." - E. F. D. Schleiermacher, Hermeneutik und Kritik, Ffm 1977, Seite 361

237 "Indem man die Arbeit zu einem psychologischen Opfer gestempelt hat, hat man sich eine Möglichkeit eröffnet, Kapital und Arbeit gleichzustellen." - Gunnar Myrdal, Das politische Element in der nationalökonomischen Doktrinbildung, Berlin 1932, Seite 118

238 »Ihr höheren Menschen« so blinzelt der Pöbel »es gibt keine höheren Menschen, wir sind alle gleich, Mensch ist Mensch, vor Gott sind wir alle gleich!« Vor Gott! Nun aber starb dieser Gott. Vor dem Pöbel aber wollen wir nicht gleich sein. Ihr höheren Menschen, geht weg vom Markt! - Friedrich Nietzsche, Werke Bd. 2, Schlechta, Karl (Hg) Ffm/Berlin/Wien 1984, Seite 796

239 Nur solche Normen sollen gültig sein, die Gleichbehandlung sichern.

240 "Der große Weg (das Tao der Gerechtigkeit und der Rechtschaffenheit) ist breit und eben." - Joseph Needham, Wissenschaftlicher Universalismus, Ffm 1979, Seite 217

241 die Mystik des Ausgleichens

242 "Unser soziales Leben verläuft in Regelmäßigkeiten in dem Sinne, daß sich z.B. der Bäcker, Metzger, der Zeitungsjunge täglich einfindet." - vgl. Max Weber, Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen 1988, Seite 347

243 Die Habitualisierung des Verhaltens ergibt sich durch gleichbleibende, sich wiederholende Handlungen.

244 Die Rolle ist ein Stabilisierungsfaktor von Situationen, wie z.B. die Berufsrolle in der Arbeitssituation.

245 "Wie die Meister sagen, daß nur gleich und gleich Grund für die Vereinigung ist..." - Meister Eckhart, Deutsche Predigten und Traktate, Zürich 1979, Seite 159

246 "In Gott ist keine Kreatur edler, als die andere." - Meister Eckhart, Deutsche Predigten und Traktate, Zürich 1979, Seite 167

247 "Gott und ich, wir sind eins. Durch das Erkennen nehme ich Gott in mich hinein." - Meister Eckhart, Deutsche Predigten und Traktate, Zürich 1979, Seite 186

248 Die "Arbeitsopfer" sind nicht kommensurabel.

249 "... denn Liebe will nirgends sein als da, wo Gleichheit und Einheit ist." - Meister Eckhart, Deutsche Predigten und Traktate, Zürich 1979, Seite 389

250 Über die Abstraktion "Opfer" werden Kapital und Arbeit gleichgeordnet. (Strukturelle Gleichwertigkeit von Sparen und Arbeit - psychologischer Kostenbegriff)

251 Die Negation der rationalistischen Grundgleichung ist das beherrschende Moment in Ockhams Philosophie.

252 "Sind zwei Dinge gleich hinsichtlich der Form, so ist die betreffende Formspezies das Identische; sind sie gleich hinsichtlich der Farbe, so ist es die Farbenspezies usw." - Edmund Husserl, Logische Untersuchungen, Bd. 2, Teil 1, Tübingen 1980, Seite 113

253 "Identität ist absolut undefinierbar, nicht aber Gleichheit." - Edmund Husserl, Logische Untersuchungen, Bd. 2, Teil 1, Tübingen 1980, Seite 113

254 "Husserl unterscheidet Gleichheit als kategoriale Einheit vom sinnlichen Gleichheitsmoment." - vgl. Edmund Husserl, Logische Untersuchungen, Bd. 2, Teil 1, Tübingen 1980, Seite 282

255 Alles Denken besteht aus dem Erkennen der Beziehungen von Gleichheit und Ungleichheit.

256 Die Wiederholung ist gewissermaßen das Allgemeine an der Wirklichkeit.

257 Im Begriff wird Verschiedenes unter Gleiches gebracht.

258 Der Fundamentalsatz mystischer Denkart heißt, daß Gleiches nur von Gleichem erkannt wird.

259 Freiheit und Gleichheit ist der Kern der Religion Jesu Christi.

zuschriften
Hinweis: Bei den nicht näher gekennzeichneten Textstellen handelt es sich um Passagen, die in verschiedenen Quellen mehr oder weniger sinngleich auftauchen, so daß nicht klar ist, wer von wem abgeschrieben hat.